"Um die Welt an einem Tag" -
Der Segelclub Passat "bereist" fremde Völker

Langenhagen, 17.12.2008.

Die Dezember Reise des Langenhagener Segelclubs führte in das Bremer Überseemuseum, das eigentlich nichts von einem üblichen Museum hat. Die einmalige Ausstellung zeigt das Leben fremder Völker, wie es teilweise heute noch gelebt wird. Eine Reispflanzensetzmaschine, der indische Basarladen, stolze Tuaregs und Büffel jagende Indianer sind hier nur wenige Schritte vom japanischen Teehaus und Hindutempel entfernt. In den verschiedenen Abteilungen der Kontinente lebt man mit den fremden Völkern und erhält anschauliche Informationen über deren Riten und Lebensformen.

Beeindruckend die genaue Darstellung aller Weltreligionen und deren Symbole. Man wünscht sich, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Sikhismus, Judentum, Bahai, Konfuzianismus und Shinto könnten auf der Welt so friedlich nebeneinander leben, wie an dieser Stelle. Das erst 2005 von tibetischen Nonnen in einer rituellen Streuung gefertigte Sandmandala zeigt das Chenresig-Motiv, das die Liebe und Erbarmen aller Buddha Gestalten symbolisiert. Der tibetische Ausdruck Chenresig ist gleichzusetzen mit der Sanskrit-Bezeichnung Avalokiteshvara, die der Dalai Lama verkörpert. Und aktueller kann ein Museum nicht sein. Alle Abteilungen des Bremer Überseemuseums zu sehen ist an einem Tag fast nicht möglich. Die verschiedenen Eindrücke sind zu groß, der Wechsel zwischen den Kulturen unserer Welt zu schnell, um sie in der kurzen Zeit zu verarbeiten. Hier hat die Freie Hansestadt Bremen ein markantes Seezeichen, das die Reise wert war.

Bei den maritimen Reisen des Segelclub-Passat sind Gäste immer herzlich willkommen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Vereins unter http://www.segelclub-passat.de







Stolzer Tuareg
Sandmandala

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