CDU Stadtverband spricht sich für den Erhalt des Freibades in Godshorn aus
Langenhagen, 15.01.2009.Der CDU Stadtverband Langenhagen würdigt die schwierige Entscheidungssituation in der Bad-
Diskussion.
Allerdings gibt es bislang keine Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Errichtung eines neuen
Hallenbades an den diskutierten Standorten, die die gesamte Situation einschließlich möglicher
Ablösungszahlung an Hannover im Falle der Schließung Godshorns, Infrastruktur-, Erschließungsmaßnahmen
und Ausgleichsflächen ganzheitlich berücksichtigt. Somit ist der Gesamtvergleich, was
Investitions- und Betriebskosten anbelangt, selbst von 2 oder 3 Standortlösungen einer Vorauswahl
nicht möglich.
Dieses ist eine gravierende Schwäche der gewählten Vorgehensweise des Bürgermeisters, die sich
auch daraus ergibt, dass der Bad-AG keine festgelegte Aufgabenstellung vom Rat aufgegeben
worden ist. Durch diesen Fehler ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage nicht gegeben, die
durchaus Unterschiede ggf. in 500.000 Euro Größenordnungen transparent gemacht hätte.
Der Stadtverband hat die engagierten Äußerungen des einzelnen Bürgers und der Gruppen für die
verschiedenen Alternativen zur Kenntnis genommen. Die Standortauswahl für den Badneubau wird
sehr wahrscheinlich am 26. Januar von dem Rat der Stadt Langenhagen entschieden. Wie diese
Entscheidung auch ausfallen wird, so erkennt die CDU in Langenhagen aber auch den Bürgerwillen
angesichts der Zahl von Unterschriften und der Äußerungen für den Erhalt des Bades in dem
Langenhagener Ortsteil Godshorn an.
Daneben sind auch die Pluspunkte, wie Familienfreundlichkeit, 50m-Becken, großzügige Außenanlage
es wert, sich hier Zeit zu nehmen und an einer Option zum Offenhalten des Freibades in
Godshorn auch nach Öffnung eines neuen Hallenbades zu arbeiten. Aus diesen Gründen spricht sich
der CDU Stadtverband für den Erhalt des Freibades und der Gastronomie bis auf weiteres auch eben
nach Öffnung des neuen Hallenbades aus.
Der Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Müller: „Wir sind dafür, das Freibad mit Gastronomie in
Godshorn bis auf weiteres auch nach der Inbetriebnahme des neuen Bades offen zu halten, um einer
dauerhaften Lösung für das Freibad Godshorn eine Chance zu geben“.