Initiative "Pro Schwimmbad Godshorn" hat getagt

Langenhagen, 30.10.2008.

Auf der vergangenen Sitzung machten die zahlreichen Teilnehmer einstimmig zur derzeitigen Schwimmbaddiskussion folgende Feststellungen:
1. Nach unserer Auffassung kann kein Beschluss über den Badstandort gefasst werden, ohne dass man die wirtschaftlichen Grundlagen für die Investitionen und vor allem auch für den Betrieb eines Bades hat. Wenn der Rat der Stadt darlegen kann, dass ein Bad in Langenhagen genauso wirtschaftlich oder noch wirtschaftlicher wie dass Hallenfreibad Godshorn betrieben werden kann, verschließt sich die Initiative "Pro Schwimmbad Godshorn" einem anderen Standort nicht.

2. Es sollte von einem fachlich Kompetenten Unternehmen ein Konzept für Godshorn und ein Konzept für Langenhagen gerade unter Berücksichtigung der Standorte und des vorhandenen Freibades erstellt werden und mit den Bürgerinnen und Bürgern Langenhagens diskutiert werden.

3. Wir akzeptieren keine vorschnelle Standortentscheidung des Rates, um anschließend keine Rechenschaft zur Wirtschaftlichkeit oder besseren Wirtschaftlichkeit des Godshorner Bades mehr ablegen zu müssen.

4. Die Aussage, der Rat steht nach wie vor in der Verpflichtung, dass Versprechen der "Kernstädter" zu erfüllen, ist ein Skandal. Wir fühlen uns alle als Langenhagener, egal ob wir in einer Ortschaft oder der Kernstadt wohnen. Hier geht es um den Erhalt eines funktionierenden Hallenfreibades für ganz Langenhagen.

5. Nach unserer Auffassung gibt es für eine Standortentscheidung für den Rat nicht genügend ausreichende Entscheidungsgrundlagen.