Weltkindertag –
Marks will Recht auf Bildung weiter voranbringen

Langenhagen, 11.09.2009.

Am 20. September wird wieder der Weltkindertag gefeiert. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks will Kinderrechte stärken und das Recht auf Bildung weiter voranbringen.

Der Bund beteiligt sich – dank der Initiative der SPD – mit jeweils 4 Mrd. Euro finanziell am Kinderbetreuungsausbau und an der Ausweitung der Ganztagsschulen. Davon profitiert auch die Region Hannover. „Kinder haben ein Recht auf Bildung. Dieses Recht nimmt die SPD ernst und hat den Bildungsausbau konsequent vorangebracht. „Bei dem weiteren Ausbau von Betreuungsplätzen und Ganztagsschulangeboten wollen wir gezielt die Qualität verbessern“, sagt Caren Marks, die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.

Die SPD bleibt bei bisherigen Erfolgen in der Bildungspolitik nicht stehen und hat ein umfangreiches Bildungskonzept vorgelegt. Dazu gehören: Erstklassige Bildung ohne Gebühren von der Kita bis zur Uni, ein längeres gemeinsames Lernen, ein bessere individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern, ein Recht auf Nachholen eines Schulabschlusses für alle, einen Solidarbeitrag für Bildung, eine Verbesserung des BAföG für Schülerinnen und Schüler und einen leichteren Zugang zur Hochschule für Berufstätige. Die SPD sagt Nein zu Studiengebühren. Sie tritt für ein Recht auf Ausbildung für alle jungen Menschen ein, die mit Anfang 20 noch kein Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Damit die Rechte von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden, will die SPD Kinderrechte im Grundgesetz verankern. CDU und CSU blockieren nach wie vor einen Vorstoß für eine Verfassungsänderung.

Noch immer hängen Bildungschancen in Deutschland stärker als in anderen Industrieländern von der sozialen Herkunft ab. Einkommen, Bildung und sozialer Status der Eltern entscheiden über den Bildungserfolg der Kinder. Caren Marks: „Ich setze mich auch in in meinem Wahlkreis mit aller Kraft für gerechte Bildungschancen ein. Die SPD will kein Kind zurück lassen und die unterschiedlichen Talente von Kindern fördern.“

In der UN-Kinderrechtskonvention, die dieses Jahr ihren 20. Geburtstag feiert, ist das Recht auf Bildung, Schule und Berufsausbildung in Art. 28 der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Die Kinderrechtskonvention ist das weltweite Grundgesetz für Kinder. Sie enthält umfassende Rechte zum Schutz, zur Förderung und zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre.







Caren Marks
Caren Marks (SPD), MdB.