Mitteilung aus dem Bundestag:

Caren Marks wirbt für Jugendfreiwilligendienste

Langenhagen, 01.09.2009.

Heute starten viele junge Frauen und Männer zwischen 18 und 27 Jahren einen Freiwilligendienst. „Ob in einer Kita, einem Jugendclub, bei einer Wattenmeer-Station oder einem Naturschutzzentrum: Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und nach der Schule Erfahrungen zu sammeln“, erläutert die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks.

Die Jugendfreiwilligendienste sind seit Jahren Erfolgsmodelle, die immer beliebter werden. Sie sind Lern- und Bildungsdienste, die Fähigkeiten junger Menschen fördern und Demokratie und Toleranz stärken.

Caren Marks, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagfraktion, weist darauf hin, dass das FSJ in den Bereichen Umwelt, Sport, Denkmalpflege, Kultur oder Soziales angeboten wird, das FÖJ im Bereich Umwelt. Die geförderten Platzzahlen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, und das ist vor allem dem Bemühen der SPD-Bundestagsfraktion zu verdanken. „In dieser Legislaturperiode haben wir erreicht, dass die Haushaltsmittel von 16 auf 19 Millionen Euro erhöht wurden“, freut sich die Abgeordnete. Derzeit werden aus den Mitteln des Bundeshaushaltes etwa 18.600 Plätze für reguläre Freiwillige sowie 6.200 Plätze für anerkannte Kriegsdienstverweigerer gefördert.

Die SPD-Familienministerin Renate Schmidt setzte 2002 eine Gesetzesänderung durch, nach der junge Männer anstelle eines Zivildienstes einen Freiwilligendienst absolvieren können. Es ist ein Erfolg, dass immer mehr junge Männer diese Möglichkeit wahrnehmen: Die Platzzahlen sind von 453 im Jahr 2002 auf aktuell über 6.000 geklettert. Damit wird freiwilliges Engagement gestärkt.

„Bei bisherigen Erfolgen wollen wir nicht stehen bleiben: Die SPD setzt sich für weitere Verbesserungen ein und will mittelfristig allen Jugendlichen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren wollen, einen Platz anbieten“, betont Caren Marks.







Marco Brunotte
Caren Marks (SPD), MdB.