CDU-Fraktion besucht Gymnasium
Vorstand des Schülerrates berichtet über Probleme und Wünsche
Langenhagen, 19.03.2009. Mit dem Schülerratsvorstand des Gymnasiums traf sich die Langenhagener CDU-Fraktion zu einer Ortsbesichtigung. Per Diashow führte Schülersprecher Niklas Kleinwächter in das Thema ein. Bilder von Wanzen in erstaunlicher Größe, die sich in den Decken tummeln. Berichte über eine Marienkäferinvasion, sowie Fotos von diversen Wasserschäden in den Klassenräumen und Fluren brachten die Ratsmitglieder ins Grübeln. Damit einher geht für die Schüler Unbehagen und teilweise sogar Angst, da durch die Wasserschäden schon Deckenplatten heruntergefallen sind. Und während des Unterrichts herab fallende Krabbeltiere steigern auch nicht unbedingt das Wohlbefinden.
Beim anschließenden Rundgang führten konnte sich die CDU-Fraktion von überfüllten Klassenräumen und wenig einladenden und zu kleinen Pausenbereichen überzeugen. Die Enge in einigen Klassenräumen kommentierte Dr. Roland Bretschneider, Mitglied im Bildungsausschuss, spontan mit der Aussage „Das erinnert stark an die Käfighaltung von Legehennen“. Dabei sind die kleinen, vollgestopften Klassenräume nicht nur schlecht für Gruppenarbeit, es gibt auch immer wieder Probleme, die Brandschutzbestimmungen einzuhalten. Das zusammen gewürfelte Mobiliar wurde dann auch schon gar nicht mehr besonders erwähnt. Die Tatsache, dass zu wenige Räume vorhanden sind, hat zur Folge, dass es keine festen Klassenräume und damit z.B. keine Ergebnisfixierung mehr gibt.
Fraktionsvorsitzender Mirko Heuer lobte die Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement und die sachliche Diskussion und versprach, dass sich die CDU gezielt für die Forderungen des Gymnasiums einsetzen werde: „Wir sind Ihnen dankbar, dass Sie uns mit diesem Termin sehr lebendige Eindrücke über Ihre Probleme und Wünsche vermittelt haben“. Dabei hob er besonders hervor, dass die Schülerinnen und Schüler bei Ihren Forderungen sehr bodenständig blieben. So kann sich der Schülerrat durchaus vorstellen, den akuten Platzmangel auch durch eine Containerlösung auszugleichen. „Auch für die CDU-Fraktion wäre dies eine mögliche Lösung. Pragmatisch, schnell zu realisieren und flexibel in der Nachnutzung. Hier ließe sich bestimmt im Rahmen des Programms mit dem Förderschwerpunkt Bildungsinfrastruktur etwas machen“ kommentierte Heuer den Vorschlag.
Passend zur neuesten Entwicklung registrierten die CDU-Ratsmitglieder auch gleich die „eingesackte“ Sporthalle, in der erst einmal kein Sportunterricht mehr möglich ist. Eine neue Sporthalle stand aber auch schon vor diesem Vorfall auf der Forderungsliste, die Niklas Kleinwächter, Wiebke Nicolay, Sarah Riedel, Julia Stoß und Malte Haster an die CDU-Fraktion überreichten. Die CDU will nun die Möglichkeiten für einen Hallenneubau prüfen lassen, zumal es zumindest von außen so aussieht, als würde es sich hier um einen recht kapitalen Schaden handeln.
