FDP-Regionsparteitag: Giese als Vorsitzende bestätigt
Prof. Hotje als Schriftführer bestätigt
Langenhagen, 11.03.2009. Der FDP-Regionsverband hat am Montag im Rahmen eines Regionsparteitages in Hannover den Vorstand des FDP-Kreisverbandes Region Hannover neu gewählt.
Als Vorsitzende wurde die 47jährige Diplom-Geografin Andrea Giese aus der Wedemark bei 128 gültigen abgegebenen Stimmen mit 104 Ja-Stimmen bei 12 Nein-Stimmen und 12 Enthaltungen als Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Region Hannover, dem größten FDP-Kreisverband in Deutschland, wiedergewählt.
Als Stellvertreter wurden die 35jährige Juristin Anja Baumann de la Cruz Quintero aus Hannover bei 129 gültigen abgegebenen Stimmen mit 114 Ja-Stimmen bei 6 Nein-Stimmen und 9 Enthaltungen, der 39jährige Unternehmensberater Dirk Weissleder aus Laatzen, der erstmals kandidierte, bei 127 abgegebenen gültigen Stimmen mit 106 Ja-Stimmen bei 6 Nein-Stimmen und 10 Enthaltungen sowie der 34jährige Rechtsanwalt und Generalsekretär der FDP Niedersachsen Dr. Oliver Liersch aus Hannover bei 125 gültigen von 129 abgegebenen Stimmen mit 109 Ja-Stimmen bei 11 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen gewählt.
Als weitere Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes wurde als Schatzmeister der Unternehmer Patrick Döring MdB aus Hannover bei 119 abgegebenen gültigen Stimmen mit 110 Ja-Stimmen bei 5 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen ebenso in seinem Amt bestätigt wie Prof. Dr. Herbert Hotje aus Langenhagen, Vorsitzender der Vereinigung Liberaler Kommunalpolitiker Niedersachsen (VLK e. V.), als Schriftführer bei 110 abgegebenen gültigen Stimmen mit 102 Ja-Stimmen bei 3 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen. Dem Vorstand gehören weitere neun Beisitzer an.
Zu Beginn des Parteitages richtete der Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages Hans-Werner Schwartz (FDP) ein Grußwort an die Liberalen aus der Region Hannover, in dem er auch auf das aktuelle Thema des Landtagsneubaus einging. Er legte dar, dass sich die FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag intensiv mit der Frage nach der Notwendigkeit eines Neubaus auseinandergesetzt habe. Nach detaillierter Prüfung habe sich gezeigt, dass aufgrund der sehr maroden Bausubstanz und der Tatsache, dass die Funktionsfähigkeit des Gebäudes nicht mehr gewährleistet sei, die Entscheidung für das Ausloben eines Architektenwettbewerbs für den Bau eines neuen Parlamentsgebäudes gefallen sei. Dieser Weg werde von den Liberalen jetzt konsequent weiterverfolgt.
Die FDP-Kandidatin für die Europawahl 2009 aus der Region Hannover, die selbständige Kommunikationstrainerin Gesine Meißner MdL aus Wennigsen forderte in ihrem Vortrag „Für ein starkes liberales Europa“ ein Europa für die Bürger und nicht für die Bürokratie. Nach niedersächsischem Vorbild regte sie das Einführen eines „Bürokratie-TÜV“ auch für Europa an.

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