Marco Brunotte fordert:
IGS muss Turbo-Abitur-freie Zone bleiben!
Langenhagen, 09.03.2009. Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter der SPD für Langenhagen, Isernhagen und
Burgwedel, übt scharfe Kritik am Beschluss der Landesregierung, künftig an allen
Integrierten Gesamtschulen das Turbo-Abitur nach acht Jahren verbindlich
einzuführen. „Gesamtschulen bleiben der Landesregierung ein Dorn im Auge. Durch
viele Verschlechterungen an den bestehenden Gesamtschulen und der Errichtung von
hohen Hürden bei der Genehmigung von neuen Gesamtschulen hat sie immer wieder
versucht, den von ihr ungeliebten Gesamtschulen das Leben schwer zu machen.
Jetzt möchte die Kultusministerin durch die Abschaffung des Abiturs nach 13
Jahren an den Integrierten Gesamtschulen dem großen Zulauf zu den Gesamtschulen
endgültig ein Ende setzen“, befürchtet Brunotte.
„Die Einführung des Turbo-Abiturs auch an den Gesamtschulen nimmt den Eltern die
Möglichkeit, für ihre Kinder auch einen weniger stressigen Weg zum Abitur zu
wählen“, kritisiert Marco Brunotte. Künftig werde der gemeinsame Unterricht in
der Sekundarstufe nicht mehr möglich sein, was das Ende der Integrierten
Gesamtschule bedeutet. Übrig blieben nur noch die Kooperativen Gesamtschulen.
Der niedersächsische Landtagsabgeordnete bedauert, dass sich in der CDU-Fraktion
offensichtlich die ideologischen Betonköpfe durchgesetzt haben. „Die CDU soll
endlich den Elternwillen akzeptieren und Frieden mit den Gesamtschulen
schließen“, fordert Marco Brunotte.
