CDU: Durch Negativ-Entscheidung von Rot–Grün
bleibt Kaltenweider Platz trist und kahl
Langenhagen, 08.12.2008. "Im Ortsrat Kaltenweide haben die Rot-Grünen Volksvertreter noch für eine tolle Gestaltung des Kaltenweider Platzes im Neubaugebiet Weiherfeld mit einer Brunnenanlage bestehend aus 12 Fontänen gestimmt. In den Ratsgremien waren sie plötzlich dagegen, einschließlich des Ortsbürgermeisters Wolfgang Langrehr (SPD)," prangert der Fraktionsvorsitzende der CDU im Ortsrat Kaltenweide Reinhard Grabowsky an.
Damit bliebe der großzügig bemessene Platz, einschließlich der umfänglichen Treppenanlage bei der S-Bahn-Station, ein trister und kahler Platz. Das es zu dieser Entscheidung gekommen ist, ist sei eine groteske Sache und zeige die interne Weisungsgebundenheit zwischen Verwaltung und Rot-Grüner Koalition auf. Festzuhalten sei dazu, dass Anfang Januar 2007 einstimmig und ohne Einschränkungen eine Gestaltung des Kaltenweider Platzes mit einer Fontänenanlage, Baumreihen und anderen Gestaltungselementen beschlossen wurde, betont Grabowsky.
Unerwartet hat nunmehr die Verwaltung eine neue Drucksache ins Verfahren gebracht, mit der Behauptung, es hätte bei der Entscheidung im Januar 2007 eine Einschränkung für die Brunnenanlage gegeben. Rot-Grün prangerte daraufhin im Ortsrat Kaltenweide die Höhe der Kosten an, stimmte der Sache aber ansonsten zu. Vor Ort hat man sich offensichtlich nicht getraut eine solche schlechte Entscheidung für Kaltenweide zu treffen. "Die CDU hat in den Ratsgremien noch vergeblich versucht durch eine kleinere Anlage und damit geringeren Kosten die Sache zu retten," betont Grabowski.
