ASF traf sich beim Frauennotruf
Langenhagen, 11.03.2009
Zu einem Informationsabend beim Frauennotruf traf sich der Arbeitskreis sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der vergangenen Woche.
Sie konnten sich dabei ein genaues Bild über die Arbeiten des Vereins machen. Der Frauennotruf hat sich im Zuge der Frauenbewegung im Laufe der 80er Jahre gegründet und bringt sich heute aktiv an der Gestaltung der Frauenrechte mit ein. Er bietet Beratung, Information, Prävention und Erstintervention bei häuslicher Gewalt an.
Früher musste der Frauennotruf noch im Verborgenen arbeiten, heute hat sich die Situation geändert.
Die Gewalt an Frauen zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten, es kann und darf nicht sein das in unser heutigen Zeit, der Gleichstellung, immer noch Gewalt an Frauen und Mädchen verübt wird. Jede siebte Frau wird Opfer von häuslicher Gewalt.
Vergewaltigung und sexueller Missbrauch sind keine Themen, denen man sich gerne zuwendet. Im Gegenteil: Die meisten Menschen sind angesichts dieser "schlimmen Dinge" schockiert, verunsichert und überfordert. Sie wollen nichts damit zu tun haben und gehen einer Auseinandersetzung lieber aus dem Weg, weil Angst und Hilflosigkeit zu groß sind. Der ASF hofft, dass Frauen und Mädchen die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind, sich beim Frauennotruf melden um sich die Unterstützung zu holen,
einen Weg aus der Gewalt zu finden. Der Frauennotruf bietet auch anonyme Hilfe.
Weiter Infos zum Frauennotruf unter www.frauennotruf-langenhagen.de
