Flugzeugentführung als Übungsszenario

Hannover Airport: Vollübung „EXAflight 2009“ erfolgreich

Langenhagen, 13.02.2009.

Nach einer fast einjährigen Vorbereitungszeit fand am gestrigen Tag, 12. Februar 2009, die Vollübung „EXAflight 2009“ am Hannover Airport statt.
Geübt wurde das Szenario einer Flugzeug-Geiselnahme, - dem Drehbuch folgend – mit umfangreichen Eskalierungsstufen einer möglichen Echtlage, einschließlich des finalen Zugriffs durch die Spezialeinheit GSG9 der Bundespolizei.
An der Großübung beteiligt waren die Polizeidirektion Hannover, in diesem Fall federführend für den Einsatz, das LKA, die Bundespolizei, TUIfly/TUI Deutschland, die Deutsche Flugsicherung sowie Hannover Airport.
1200 Personen waren an der Gesamtübung beteiligt. Ziel der Übung war unter anderem die Zusammenarbeit aller Behörden und Unternehmen, die Lagebewältigung anhand komplexer Sachverhalte sowie der Umgang mit Leitlinien und Alarmplänen. Im Rahmen der Pressekonferenz am heutigen Tag konnte von allen Beteiligten ein erstes positives Fazit gezogen werden.
Die eingesetzten Kräfte haben das Übungsszenario gut bewältigt, die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Stellen wurde übereinstimmend als gelungen bewertet.

„Übungslagen sind Voraussetzung für die professionelle Abwicklung einer – hoffentlich nie eintretenden – Echtlage, so Flughafen-Geschäftsführer Dr. Raoul Hille während der Pressekonferenz, „sich daraus ergebende Optimierungsmaßnahmen werden intensiv aufgearbeitet und in das bestehende System integriert“. „Wir freuen uns insbesondere, so Dr. Hille, das die Verkehrsabläufe am Hannover Airport durch die Übung nicht beeinträchtigt waren, auch dies ein Zeichen von hoher Professionalität“.







Großübung am Hannover Airport