CDU Fraktion im Rat der Stadt Langenhagen

Gute Finanzlage für schnellere Schulsanierung nutzen

Langenhagen, 04.10.2008.

Die Schulsanierung läuft. Jetzt möchte die Stadtratsfraktion der CDU eine erste Zwischenbilanz erstellen lassen und anschließend die weiteren Maßnahmen bündeln. Hierzu hat die CDU-Fraktion vor einiger Zeit einen internen „Arbeitskreis Schulsanierung“ ins Leben gerufen, der jetzt eine entsprechende Beschlussvorlage erstellt hat.
„Dringend notwendig ist es, sich der Problematik der Sanitäranlagen anzunehmen“, sagt Susanne Schott-Lemmer. „Dabei muss natürlich beachtet werden, dass manches, was jetzt im Argen liegt, nichts mit Baumängeln zu tun hat, sondern mit Sauberhaltung." ergänzt Eckart Jakob. Deshalb will der Arbeitskreis unter anderem prüfen lassen, ob eine größere Zahl von Reinigungskräften an den Schulen benötigt wird. Aber auch die Schülerschaft soll gezielt dazu angehalten werden, ihre eigenen Toiletten nur zu benutzen und nicht zu verschmutzen. Ebenfalls vordringlich ist nach Ansicht des Arbeitskreises die Sanierung der Elektroanlagen. „Stinkende Toiletten sind unangenehm, aber bei veralteten und defekten Elektroinstallationen hört der Spaß auf, hier geht die Sicherheit vor, auch wenn diese Erneuerungen viel kosten und man anschließend nichts davon sieht“ erläutert der Fraktionschef Mirko Heuer die Dringlichkeit.

Ein weiterer Teil des Antrags beschäftigt sich mit der Problematik des Schulraumbedarfs. „Die Neuschaffung von Unterrichtsräumen im Schulzentrum fügt sich in das Gesamtvorhaben nahtlos ein“, meint hierzu Martin Beck, der in der Arbeitsgruppe mitgewirkt hat. Heuer betont, dass diese und andere Punkte schon verstreut in zahlreichen Beschlüssen des Rats erfasst worden sind. „Soweit wir sehen, ist unsere Drucksache die 10. in der Reihe seit 2006“, sagt Heuer. "Wichtig ist uns jetzt die Zusammenführung der vielen Einzelmaßnahmen, um damit ein Controlling der schon durchgeführten, beziehungsweise der noch zu erledigenden Maßnahmen durchführen zu können. Wir haben derzeit einfach keinen vernünftigen Überblick über das, was noch zu tun oder schon erledigt ist. Vielfach lesen wir in der Presse Aussagen über den Sanierungsstand, der sich dann nicht mit der Realität deckt.“ stellt Heuer fest. Arbeitskreismitglied Reinhard Grabowsky wünscht sich, dass die Sanierungsschritte zu Paketen verbunden werden, um so das Handwerk in der Ausschreibung besser ansprechen zu können. Auch soll durch die Bündelung von Maßnahmen erreicht werden, dass sich Sanierungen an einzelnen Schulen nicht über Jahre hinziehen. Nicht zuletzt sollen bei der Finanzierung stets kostensparende Alternativen ausgelotet werden. „Die Aufgabe der Schulsanierung ist dringend - die Stadtkasse zu schonen, sollte aber auch einige Mühe wert sein“ ist das Fazit des Arbeitskreises.