Der CDU Stadtverband Langenhagen diskutiert auf seiner Mitgliederversammlung intensiv das Thema Schwimmbad-Neubau

Langenhagen, 30.09.2008.

Der Stadtverband hat den beabsichtigten Schwimmbadneubau in der Mitgliederversammlung am 25. September unter Beteiligung seiner Ortsverbände intensiv diskutiert, wobei, wie auch in der öffentlichen Debatte, das Thema "Standort" großen Raum einnahm.

Eine Entscheidung, welche Lokalisierung die CDU bevorzugt, ist für die Partei gegenwärtig nicht möglich, da noch keine standortbezogenen Zahlen über Wirtschaftlichkeit, Investumfang und Betriebskosten vorliegen. Eine Fixierung im Vorfeld nur auf die Standortfrage wird der politischen Bedeutung des Vorhabens nicht gerecht. Es ist zu klären, welches Schwimmbadangebot können und möchten wir uns in Langenhagen leisten?

Es wurden viele Argumente für die jeweiligen Standorte dargelegt. In der Debatte kündigten Mitgliedern des Ortsrates Krähenwinkel einen Prüfantrag für den Standort nördlich des Rehkamps an. Einhellige Kritik gab es am Vorpreschen des Bürgermeisters über die Köpfe des interfraktionellen Arbeitskreises hinweg, indem Fischer z. B. die Bahnenlänge auf 25 Meter beschränkte, was nicht dem Einigungsstand des AK entsprach. Demgegenüber begrüßt der Stadtverband die Entscheidung des AK, dass die Alternative Godshorn unter finanziellen Gesichtspunkten in dem Vergleich der Standorte weiter berücksichtigt wird.

In der angeregten, aber stets sachlichen und fairen Diskussion wurde dazu aufgerufen, auch kreative Möglichkeiten und Kombinationslösungen in Betracht zu ziehen. So könnte eine Kombinationslösung darin liegen, wenn der Schwimmbadneubau in der Kernstadt errichtet würde, das Freibad in Godshorn nicht abzureißen, sondern dauerhaft fortbestehen zu lassen. Die Vorteile dieser bewährten Einrichtung stellten Christa Röder und Heinz Mahlberg anschaulich dar. Selbst, wenn sich Langenhagen für eine Schließung entscheiden würde, müsste dieses nicht zwangsläufig 2012 geschehen. Ein späterer Zeitpunkt könnte dabei helfen, für das Freibad einen privaten Voll-Betreiber zu finden.

Die CDU setzt ihre Diskussion fort und lässt zur Zeit unterschiedliche Positionen bei der Standortfrage ganz bewußt zu. Unbeschränkt einig ist sie sich darin, dass das Ziel einer soliden Finanzierung des Schwimmbadprojekts wieder mehr in das Bewußtsein von Rat und Öffentlichkeit zurückkehren muss. Der Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Müller fasst den Diskussionsstand zusammen: „Jeder hat natürlich seinen Liebingsstandort für den Schwimmbadneubau, aber eine endgültige Standortentscheidung ist nicht möglich, weil die standortbezogenen Zahlen für Investumfang, Betriebskosten und Wirtschaftlichkeit nicht vorliegen. Hier ist die Verwaltung gefordert.“