Das Kunstradio soll künftig zeitgenössische Kunst in neuer Form vermitteln. Kunstorte in der Stadt, aber auch Künstler, die in Langenhagen arbeiten, werden vorgestellt und interviewt. In einem einwöchigen Ferienpassprojekt sind die ersten Beiträge bereits fertiggestellt worden. Bei Radio Leinehertz, dem hannoverschen Bürgerradio, gingen die ersten Beiträge in dieser Woche auf Sendung.
Das Projekt „Kunstradio“ hat 25.000 Euro Förderung vom Land Niedersachsen erhalten, die VGH-Stiftung gab 5.000 Euro dazu und 1.500 Euro wurden vom Stadtmarketing dafür zur Verfügung gestellt.
Das Projekt ist auf Langfristigkeit ausgelegt. Mit allen Altersgruppen sollen kleine Radiobeiträge gestaltet werden, die im mp3-Format auch auf Websites zu hören sein können.
Ursula Schöndeling, Geschäftsführerin des Kunstvereins, denkt auch an die Verwendung enstehender Beiträge für einen Audioguide zu den Kunstwerken im Stadtraum.
Als „Lokal-Reaktion“ gibt es auch Besucherkommentare, Expertenmeinungen und Künstler-aussagen zur jeweils aktuellen Austellung im Kunstverein, die noch bis zum 15. August „Leinen los“ heisst. Am 30. August wird dann die Austellung „Trespassing“ mit Werken der Fotografin Nathalie Grenzhaeuser eröffnet.
Wer sich für Workshops im Rahmen des „Kunstradios“ interessiert, kann sich mit der Projektleiterin des Bereiches Kunstvermittlung, Julia Speckmann, unter der Rufnummer 01577/2469832 in Verbindung setzen.
In Kooperation mit der VHS finden mehrere Kurse statt. Ab 16. September geht es um einen Kunstradio-Beitrag zum Werk „Verortung“ von Ulla Nentwig. Ab 28. September wird ein Beitrag zum „Haus für Sonne und Mond“ von Wolf Gloßner erarbeitet. Für diese Kurse kann man sich direkt bei der Volkshochschule anmelden.