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PFERDEgeschichten
Neue Forschung der Pferdegeschichte  E-Mail

Nur wenige Details waren bis vor kurzer Zeit über die große Zeit der Pferdemärkte und des Pferdehandels in Langenhagen bekannt. Grundlegend wurde stets auf die wenigen im Niedersächsischen Staatsarchiv vorhandenen Urkunden bezüglich der Marktrechte zurückgegriffen. Für das EU-Projekt "PFERDEstärken Langenhagen" haben wir mit einer neuen Quellenforschung begonnen, um diesen spannenden und lebendigen Teil der Langenhagener Geschichte aufzuarbeiten. Die Quellen sind in den Artikeln detailliert genannt, jedoch fast ausschließlich nicht in Langenhagener Beständen, also z. B. im Stadtarchiv, zu finden. Wer Interesse an der vollen Primärquelle hat, kann sich gern an uns wenden, um den Bezugsort zu erfahren.

 
PFERDEgeschichten: Das Leben im 18. Jahrhundert  E-Mail

 

Wie das Leben in den Orten des Amtes Langenhagen sich zur Mitte des 18. Jahrhunderts gestaltete, kann man auf interessante Art in den „Hannoverischen Gelehrten Anzeigen von allerhand Sachen, deren Bekanntmachung dem gemeinen Wesen nöthig und nützlich“ erfahren, die vom Schlüterschen Verlag herausgegeben wurden. Hier findet man Bekanntmachungen, Suchanzeigen und mehr.

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PFERDEgeschichten: Massenmörder Jaspar Hanebuth  E-Mail

Der bekannteste Schurke seiner Zeit war Jaspar, (manchmal auch Kaspar) Hanebuth, der 1607 auf der Pinkenburg in Groß-Buchholz geboren wurde - ein Gebiet, das damals zur Amtsvogtei Langenhagen gehörte.  Hanebuth hatte, als er 1653 gerädert wurde, 14 Pferdediebstähle und 19 Morde gestanden. Und es war keine der Mordtaten, die ihn zu Fall brachte, sondern einer der Pferdediebstähle.

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PFERDEgeschichten: Fehdelust in Calenberg  E-Mail

Eine bekannte Episode aus Langenhagens Geschichte ist ein besonders rasanter Überfall, der in Langenhagen im 16. Jahrhundert stattfand. Mit 300 Pferden fiel der Junker Christoph von Haus in Langenhagen ein. Grund dafür war eine Fehde mit Elisabeth der Herzogin von Calenberg.

In der „Geschichte der Lande Braunschweig und Lüneberg für Schule und Haus, Bände 1-2 von Wilhelm Havemann, veröffentlicht 1837, finden wir das Ereignis lebendig beschrieben.

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PFERDEgeschichten: Ernst-Ludwig Rathlef  E-Mail

 

Langenhagen war in der Vergangenheit Aufenthalts- und Wirkungsort mehrer bedeutender Gelehrter. Robert Kochs Zeit als junger Arzt in der Nervenklinik ist gut belegt. Die Episode, dass Heinrich Hoffmann von Fallersleben wegen politischer Umtriebe aus dem Amt Langenhagen verwiesen wurde, ist eine bekannte Langenhagener Anekdote. Doch gab es noch mehr gelehrte Menschen, die in ihrer Wirkungszeit in Langenhagen Großes vollbracht haben. Ernst-Ludwig Rathlef gehört zu ihnen.

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PFERDEgeschichten: Ein Clavecinist zieht nach Moskau  E-Mail

 

Schulmeistersöhne mit Musiktalent: Bei unseren Recherchen über A. F. C. Kollmann, einen Engelbosteler, der auszog, in London Musikerkarriere zu machen, begegnete uns ein weiterer Name, dem wir nun nachgeforscht haben: Johann Christian Firnhaber, so erfahren wir, war der Sohn von Kollmanns Patenonkel, dem Langenhagener Schulmeister. Firnhaber, so  schreibt Kollmanns Biograph Michael Kassler, sei ebenfalls Komponist gewesen.

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PFERDEgeschichten: Wo rastete der Alte Fritz?  E-Mail

 

Im Buche „Beyträge zu dem neuesten Europäischen Völckerrecht in Fridens-Zeiten“ aus dem Jahr 1778 finden wir einen Eintrag, der neugierig macht: „Als der König die Rückreise vom Rhein nach Berlin thate, nahm er einen Umweg, um Hannover (allwo sich der König in Großbritannien damals befande), nicht paßieren zu müssen, nahme auch die die von letztbesagtem König ihm nach Langenhagen geschickte Relais nicht an; welches dem Könige in Großbritannien empfindlich fiele.“

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PFERDEgeschichten: Holzmangel im 17. Jahrhundert  E-Mail

 

Wenn die Bevölkerung steigt, werden Rohstoffe knapper: Dies wurde im Königreich Hannover schon im 17. Jahrhundert klar. Und so wurden in der Forstordnung vom 6. Juni 1678 Verbote und Aufforstungsgebote festgelegt, weil sich tatsächlich bereits Brennholzknappheit im hannöverschen Raum ankündigte.

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Der neue Waldkater

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