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Chronologie
Herkunft der Texte Drucken E-Mail

Die Texte in dieser Chronologie entstammen dem Sonderheft zur Jahrtausendwende, das am 29. 12. 1999 im Stadtmagazin-Verlag erschien. Für die vergangenen Jahrhunderte wurden die Schriften zur Stadtgeschichte herangezogen, die unter Ägide des frühen Stadtarchivars Walter Bode entstanden. Als Originalquellen dienten dabei die Einwohnerverzeichnisse und Amtsbeschreibungen, die in der Schriftenreihe veröffentlicht wurden. Diese sind im Stadtarchiv einsehbar. Für das ausklingende 19. und das 20. Jahrhundert sind die Medien der jeweiligen Zeit die Primärquellen unserer Recherche. Wenn daraus zitiert wird, sind diese Quellen genannt. Für das Sonderheft "50 Jahre Stadt", das im Februar 2009 erschien,  haben wir die Recherchen zur Geschichte ab 1959 noch einmal ganz neu aufgenommen und auch viele Augenzeugengespräche geführt. Die Fotos der Jahrzehnte bis 1959 stammen aus dem Stadtarchiv und privaten Beständen alteingesessener Langenhagener

 
Bis zum 15. Jahrhundert: Nova Indago im Lauenwald Drucken E-Mail

Sie hatten wahrscheinlich Waldschmieden, und ihr Beruf war die Eisenverhüttung aus Raseneisenstein. Über die Langenhagener, die sich zum Beginn des Jahrtausends auf dem heutigen Stadtgebiet befanden, ist wenig bekannt. Verhüttungsanfänge schon in vorchristlicher Zeit werden vermutet. Das heutige Stadtgebiet war damals allerdings keine leere Brachfläche. Was Langenhagen heute überhaupt nicht mehr vermuten läßt:  Ein breiter Waldgürtel, der Lauenwald, bedeckte das Land.

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16. Jahrhundert: Aus dem Türckenregister Drucken E-Mail

Mit dem Musterungsverzeichnis von 1514 liegt die älteste, wenn auch lückenhafte Quelle vor. Ein ‘Türckenregister’ von 1557, ein Verzeichnis der Schafe von 1582, Einwohnerverzeichnisse von 1586 und 1594 sowie eine Personen- und Landbeschreibung von 1599 sorgen dafür, dass wir bereits aus dem 16. Jahrhundert reiche Informationen haben.

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17. Jahrhundert: Hexenverbrennung Drucken E-Mail

Noch im 16. Jahrhundert, 1587, wird in Langenhagen ein Mann geboren, der als erster Abkömmling des Dorfes eine große Gelehrtenkarriere in der Ferne machen kann.  Johannes Stucke, ein Bauernsohn, besuchte die Lateinschule in Hannover, studierte dann die Rechte in Helmstedt und promovierte später in Orleans. An das Hofgericht Wolfenbüttel wurde er 1613 gerufen, lehrte zudem an der Universität Helmstedt 23 Jahre lang. 1636 wird er als Kanzler nach Hannover berufen, von 1949 an ist er in seinen letzten Lebensjahren Kanzler der Herzogtümer Bremen und Verden im Dienste Schwedens.

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18. Jahrhundert: Die Kultur der Erdtoffel Drucken E-Mail

Aus dem 18. Jahrhundert erfahren wir viel über das Leben der Vorfahren, denn damals war Carl Gustaf Friedrich Wyneken Amtsschreiber in Langenhagen. Er war nur neun Jahre, von 1746 bis 1754 hier tätig, hinterließ mit seiner Amtsbeschreibung aber eine der umfassendsten Geschichtsquellen. Wir erfahren in seinem Werk, dass eine ganz neue Feldfrucht ihren Einzug hielt in Langenhagen und einen Siegeszug begann, der sie schon bald zu einem Hauptnahrungsmittel werden ließ.

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19. Jahrhundert: Kriegswirren und Revolutzer Drucken E-Mail

Der Beginn des 19. Jahrhunderts ist in Langenhagen gekennzeichnet durch wechselnde Besetzung und Landeszugehörigkeiten. Zunächst kommen 1803 die Franzosen als Besatzer, dann gehört man ein Jahr lang zu Preußen, das 1806 zusammenbricht, worauf erneut die Franzosen kommen. Fünf Jahre lang gibt es dann eine Zugehörigkeit zum Königreich Westfalen und mit dem Wiener Kongreß schließlich die Zugehörigkeit zum Königreich Hannover.

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20. Jhdt: 1900 bis 1910 Drucken E-Mail

Ein Jahrzehnt mit vielen Neuerungen: Die freiwillige Feuerwehr wird gegründet, das Rote Kreuz nimmt die Arbeit auf und der erste Schützenclub formiert sich. Und einer versucht, in die Lüfte zu steigen...

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20. Jhdt: 1911 bis 1920 Drucken E-Mail

Im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts geht es in vielen Bereichen um die Mobilität. Die Hasenbahn wird gebaut, ein Zeppelin landet in Langenhagen, das erste Eisenbahnunglück ereignet sich - und dann wird Langenhagen auch noch Hafenstadt!

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20. Jhdt.: 1921 bis 1930 Drucken E-Mail

In den zwanziger Jahren erblüht das Schützenwesen und das Automobil tritt seinen Siegeszug an. Fritz von Opel lässt einen Raketenwagen mit 254 km/h auf der Hasenbahn fahren - und die erste Tankstelle entsteht.

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20. Jhdt.: 1931 bis 1939 Drucken E-Mail

Die dreissiger Jahre bringen den Zusammenschluß von Langenhagen, Langenforth und Brink zu einer größeren Gemeinde, die den Namen Langenhagen trägt. Doch das Ende des Jahrzehnts bringt den Krieg, dem ein eigenes Kapitel in dieser Chronologie gewidmet ist.

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20. Jhdt.: Nationalsozialismus und Krieg 1933 bis 1945 Drucken E-Mail

Der neue Machtapparat arbeitet schnell, kompromisslos, unerbittlich. Schon wenige Tage nach der Machtergreifung Adolf Hitlers ziehen auch durch Langenhagens Straßen SS-Kommandos, um jegliche Opposition schon im Keim zu ersticken. Insbesondere wird Jagd auf SPD-Mitglieder gemacht. Die neuen Machthaber wollen auch auf kommunaler Ebene den Aufbau des NS-Staates vorantreiben.

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20. Jhdt.: 1945 bis 1950 Nachkriegszeit Drucken E-Mail

Langenhagen ist zu weiten Teilen zerstört. Die Zeit des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg ist eine harte Zeit, die sich die nachgeborenen Generationen nicht mehr vorstellen können. Erstaunlich schnell geht trotz allem der Wohnungsbau - und zum Ende des Jahrzehnts wird Langenhagen Flughafenstadt.

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20. Jhdt.: 1951 bis 1959 Drucken E-Mail

Die fünfziger Jahre: Langenhagen bekommt ein Kino, eine neue Siedlung am Silbersee und eine Zentralkläranlage. Und zum Ende des Jahrzehnts wird aus dem Dorf eine Stadt - Langenhagen werden 1959 Stadtrechte verliehen.

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20. + 21. Jhdt.: 1960 bis heute Drucken E-Mail

Für die letzten gut 50 Jahre der Geschichte Langenhagens verweisen wir auf unser Sonderheft zum 50. Geburtstag der Stadtrechte, in dem diese Zeitperiode ausführlich dargestellt ist. Das Sonderheft steht komplett zum Download als pdf bereit.

 

 

 


Der neue Waldkater

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