Navigationspfad: Startseite / Stadtgeschichte / 30 Jahre CCL: 1981 begann die Shoppingzukunft

Übersetzung

30 Jahre CCL: 1981 begann die Shoppingzukunft Drucken E-Mail

Das CCL im Jahr 1983Nein, er war nicht nett, der Begriff „Konsumbunker“, den Gegner des Projektes „Einkaufszentrum“ dem City Center schon vor seiner Eröffnung verpassten. Auch wurde allerorten bezweifelt, ob man in der Stadt denn noch mehr Geschäfte bräuchte - so ein Einkaufszentrum „auf der grünen Wiese“ - würde das gut gehen?

In der Tat stand das CCL im Gründungswinter 1981 fast allein auf weiter Flur.  Fast - denn ein Gebäude des heutigen Stadtzentrums stand schon, als das CCL eröffnete. Es war die Post - und deren Eingang hatte bis dato die Menschen sehr verwundert, war er doch nicht an der Straßenseite sondern an der Rückseite des Gebäudes... Ja, 1980 trat man aus der Post fast direkt aufs freie Feld. Schon im November 1981 aber zeichnete sich ab, dass der Eingang auf der haargenau richtigen Seite war - er zeigte Richtung City Center.

Das CCL 1981 - noch in der RohbauphaseRund 40 Millionen Mark kostete der Bau des neuen Einkaufszentrums - in 350.000 Arbeitsstunden wurde es innerhalb eines halben Jahres gebaut.  Ein Novum für Langenhagen, dessen Einzelhandelsmittelpunkt bis dahin fast ausschließlich die Walsroder Strasse war.

 

Über 40 Fachgeschäfte eröffneten 1981

Mit über 40 Fachgeschäften eröffnete das CCL am 12. November 1981. Das CCL feiert seinen Geburtstag regelmäßig kurz nach der Kommunalwahl. Im November 1981 war es Walter Bettges, SPD, der als Bürgermeister Langenhagens das Center eröffnete - nur wenige Tage später war Josef Billerbeck von der CDU Bürgermeister.

Richtfest des CCL 1980Zum 20. Geburtstag des CCL gab es erneut einen Wechsel von SPD zu CDU: Waltraud Krückeberg wurde von der ersten hauptamtlichen Bürgermeisterin Langenhagens, Dr. Susanne Schott-Lemmer abgelöst. Zum 25. Geburtstag des Centers allerdings ist es einmal genau anders herum: Dieser Termin fällt in die ersten Amtswochen des neuen SPD-Bürgermeisters Friedhelm Fischer.

In diesen Tagen feiern auch zahlreiche Geschäfte im Zentrum ihr Jubiläum - es sind alle Betriebe, die von Anfang an im Center dabei sind. Einige der Betriebe im neuen Einkaufszentrum waren 1981 Filialbetriebe von Unternehmen des Garbsener EKZ. So zog es das Unternehmen Kurzetz, die Parfumerie Rook und das Wäsche- und Modejournal gemeinsam in das neueröffnete Center - zwei dieser Betriebe gibt es im CCL bis zum heutigen Tag.

 

Meyer's, Bühnemann, von Hof, Maria: Geschäfte der ersten Stunde und heute noch im CCL

Doch sie sind nicht die einzigen Fachgeschäfte, die sich vom Eröffnungstag bis heute am Markt bewährt haben. Das Stoffhaus Bühnemann war eine Geschäftsneugründung in den neuen Räumen. Robert-Peter und Hildegard Meyer machten sich mit einem Spielwaren- und Schulbedarfsladen im Obergeschoß selbstständig. Zwischenzeitlich war „Meyer’s“ ein Betrieb mit drei Geschäften im CCL, heute gibt es noch zwei, wovon eines bereits seit mehr als fünf Jahren an die zweite Familiengeneration übergeben wurde.  Jutta und Rainer von Hof waren wohl mit die ersten Mieter, die ihren Vertrag unterschrieben. Das junge Augenoptikermeisterpaar begleitete schon den Centerbau mit dem Fotoapparat und konnte die beiden Bilder aus der Bauphase für diesen Artikel beisteuern. Auch die Tanzschule Dohrmann-Kroll ist fast von Anfang an dabei - sie eröffnete im Januar 1982.

Die City-Apotheke unter Leitung von Paul Müller gab es vom ersten Tag an, ebenso Schuhe der Kienast-Kette. Auch Schuh Reese bot schon 1981 das Schuhebesohlen und einen Schlüsseldienst im neuen Center an.

Als Boutique war „Maria“ ein Unternehmen der ersten Stunde. Die Inhaberin hat gewechselt - der Name des Geschäftes jedoch ist geblieben.

 

Aus der "Jeans-Disco" wurde "Fifty Fifty"

Erinnern Sie sich noch daran, dass „Fifty Fifty“  1981 „Jeans Disco“ hieß? Das war vor 25 Jahren ein echt angesagter Name für eine Boutique, in der junge Leute Freizeitkleidung kaufen sollten. Schon damals war das Geschäft im Besitz der Familie Gorges.

Das Gardinenstudio Schönberg ist ein weiterer Betrieb der ersten Stunde. Das Teerarium, Rossmann und Arko waren ebenfalls Mieter vom ersten Tag an. Das zeigt eine erstaunliche Kontinuität - von Kettenbetrieben und inhabergeführten Unternehmen.

Einige Branchen waren bereits an gleicher Stelle vertreten - die Unternehmen hatten nur andere Inhaber. So gab es von Anfang an ein Eiscafé und eine Bowlingbahn im CCL - und wo heute die Buchhandlung Böhnert ist, war damals die Buchhandlung Geddert

 

Nach der Eröfnung kämpft das Center zunächst um Akzeptanz

Doch aller Anfang im Center war schwer. Die Eröffnung mit Stars wie Siw Inger, Bernhard Brink und Ricky Shayne war blendend besucht - es gab Autogrammstunden, Konzerte und natürlich jede Menge toller Sonderangebote.

Aber in den Folgemonaten wollten die Kunden nicht mehr so reichlich strömen, und das Wort vom Konsumbunker machte wieder die Runde. Harte Jahre für Geschäftsneueröffner, die ihr gesamtes Kapital in das Unternehmen gesteckt hatten. Es galt, Durchhaltevermögen zu beweisen, denn innerhalb der nächsten zwei Jahre füllten sich auch jene Geschäfte, die bisher leer standen, und der Angebotsmix wurde stetig besser.

Die Tanzschule Dohrmann-Kroll eröffnete nur wenige Monate nach dem ersten Centertag. Das Sportgeschäft im Obergeschoß, heute Sport + Freizeit OHG, gründete sich ein knappes Jahr später.

 

Rundherum sind noch Felder...

Noch immer allerdings stand das CCL mit seinem kleinen Begleiter, dem Postgebäude, recht einsam auf den Schaumannschen Wiesen. Man denke sich das Rathaus weg, das Haus am Markt, die Ospassage, die Markthalle - und sogar das ganze Wohnbebauungsviertel von der Tempelhofer Strasse bis zur Theodor Heuss-Strasse.

Dann ziehe man vom noch vorhandenen Gesamtbild alle Gebäude in der Schützenstrasse ab - und natürlich auch die Straßenbahn. Und weil es ja keinen Beweggrund zur Existenz eines solchen Platzes gab, streiche man auch noch den gepflasterten Marktplatz aus der Vorstellung. Ja, es war wirklich ein Einkaufszentrum ohne Anbindung an das städtische Leben, mitten auf offener Fläche. Doch das künftige Bild des heutigen Stadtzentrums war in den Köpfen der damaligen Stadtplaner schon gereift - und mit jedem weiteren Gebäude wuchs das Zentrum zusammen und rückte mehr in den Blickpunkt des städtischen Geschehens.

Es waren nicht zuletzt viele Kulturveranstaltungen - und die Nutzung des Centers auch für viele städtische Veranstaltungen ab Mitte der achtziger Jahre - die dem CCL einen besonderen Aufschwung verschafften. Ab Februar 1983 gibt es Musik zum Nulltarif im CCL - und der  Journalist Günter Sachs beginnt, für das Center zu arbeiten und solche Veranstaltungen zu organisieren.

 

Die Konzertreihe bei kostenlosem Eintritt wird mit „Max Collie & The Rhythm Aces“ eröffnet. Der Andrang ist groß - die Musik-Treffs werden zur festen Institution.

Erster Antikmarkt fand 1983 statt

Ebenfalls schon im März 1983 finden wir die Werbung für einen „Antiquitäten-Flohmarkt“ im CCL. Gerhard Overbeck, der damals die „Romantische Galerie Overbeck“ im CCL führte, organisierte die ersten Märkte. 3000 bis 5000 Besucher kommen schon gleich im ersten Jahr zu den Märkten im City Center. Im gleichen Monat wirbt „Richie“ Dohrmann mit der neuesten Mode auf dem Tanzparkett: „Aerobic“ stellt er in seinen Tanzschulräumen vor - den neuen Fitnesstrend zu Musik, der just aus den USA herüberschwappt.

Wer vor knapp 20 Jahren im CCL essen gehen wollte, fand zwei Restaurants vor: Das griechische Restaurant Knossos im Erdgeschoß und das italienische Restaurant „Marco Polo“ im Obergeschoß. Beide gibt es heute nicht mehr.

Erinnern Sie sich an diese Geschäfte?

Beim Spaziergang durch das CCL in den frühen Achtziger Jahren kommt man am „LAZ”-Langenhagener Autozubehör- und Zweiradmarkt vorbei,  und im Centralmarkt sowie bei „Depot“ kann man seine Lebensmittel einkaufen. Feinschmecker zieht es in das Obergeschoß, wo das „Schlemmerland“ Feinkost aus aller Welt anbietet. In der „Genießergasse“ findet man „Moritz Fleisch- und Wurstwaren“, internationale Damenmode gibt es bei „Brigitte“. Die Fahrschule Schinkowski hat damals ihre Räume im CCL, und das Reisebüro heisst noch „Strickrodt“.

1983 finden wir einen neuen Blumenladen namens „ Petite Fleur“, einen neueröffneten Hundesalon und „Okay’s Weinladen“ in Werbebroschüren des Centers. Das Musikhaus Lancaster wird im Januar 1983 eröffnet - wo mag es gewesen sein? An diese Unternehmen erinnern wir uns heute kaum noch.

Schon 1983 ist im Center immer was los

Die fleissige Werbegemeinschaft sorgt jedoch dafür, dass immer mehr Menschen in das Center strömen - nicht nur zum Einkaufen, sondern, weil immer was los ist. Es gibt in einem leerstehenden Laden Kino für Kinder, damit die Eltern in Ruhe einkaufen können.

Die Musiktreffs haben auch aussergewöhnliche Noten, zum Beispiel mit einem Konzert afrikanischer Musik in den Sprachen „Wolof“ und „Mandingo“. Die Fire-Cats brillieren bei ihrem ersten Center-Auftritt, und mit Erstaunen lesen wir, dass Langenhagens große Showband damals für Country-Musik bekannt war.

Im September 1983 sind vier Frankreich-Tage mit Show und Spezialitäten auf dem Programm.  Das CCL ist zwei Jahre alt - und hat seinen Durchbruch erlebt. Die erfolgreichen Jahre beginnen.

Machen wir einen kleinen Zeitsprung ins Jahr 1986. Der 5. Geburtstag des Centers wird gefeiert. Paul Müller, der Apotheker, ist jetzt Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Eine Riesen-Mitarbeiter-Fete findet zur Feier des fünfjährigen Bestehens statt, eine Zaubergala zugunsten des Sozialfonds „Langenhagener helfen Langenhagenern“ gibt es, und überhaupt wird mehrere Tage lang mit vielen Aktionen für die Bevölkerung gefeiert. 1986 ist ein Jahr, in dem auch die Stadt Langenhagen das Center voll für sich entdeckt hat. Russische Folklore und die Begegnung mit sowjetischen Gästen steht auf dem Programm, und es werden Israel-Tage durchgeführt, die neben Gesprächsrunden auch viel Folklore bieten. Wir finden einen Präsentationstag des SCL, einen „Tag des DRK“, eine Ausstellung des Schiffsmodellbauclubs und eine Präsentation der Spinngruppe des Vereins für Sozialarbeit in den alten Zeitungen unseres Archivs.

Betrachten wir die Geschäftswelt, so finden wir 1986 schon viele Veränderungen. Das Weingeschäft heisst nicht mehr „Okay“ sondern „Werners Wein-Kontor“, es gibt ein Reformhaus namens „Vier Ähren“, „Stoffels Modeboutique“ (dort wo heute der Bastelbaumarkt ist)  lädt zum Anprobieren ein, bei Jung (jetzt: „City Galerie“)  kann man Haushaltswaren erstehen.

Die Second-Hand-Boutique Kir Royal eröffnet 1986 im Obergeschoß,  Hajo Westphal hat sein Fahrradfachgeschäft ins CCL verlegt. Diese Geschäfte gibt es heute nicht mehr, doch hatten in der Zwischenzeit auch Läden eröffnet, die wir heute noch vorfinden: „Darling“ gibt es 1986 schon.

Messerschmidt: Andrang bei der Eröffnung Erfolgreiche Neueröffner 1986

Drei Neueröffner des Jahres 1986 sind die Unternehmen Kriebisch, Darling und Messerschmidt. „Darling“ wird in den kommenden Jahren auch für die Durchführung toller Modenschauen bekannt und befindet sich zunächst in einem kleinen Laden im Erdgeschoß.

Hans-Joachim Kriebisch, der bereits längere Jahre die „Leuchtenecke“ in der Karl-Kellner-Straße betrieb, eröffnete unter dem Namen „Licht & Lampen“ ein Zweiggeschäft im CCL. Er entschied sich schließlich für diesen Standort und vergrößerte Mitte der Neunziger Jahre das Geschäft im CCL, das  lange Zeit unter dem Namen „Leuchtenecke Kriebisch“ bekannt war und erst vor zwei Jahren schloss. Einen regelrechten Massenandrang verursachte Ralf Messerschmidt bei der Eröffnung seines Juweliergeschäftes. Ein goldener Diamantring für nur 29,95 Mark war das Eröffnungsangebot.  Und das CCL ist endlich nicht mehr so einsam mit seinem Standort im Stadtzentrum: Das Rathaus wurde 1984 eröffnet, mit dem Bau des Hauses am Markt wurde 1986 begonnen. Das Stadtzentrum formt sich wie auch die Zusammensetzung des Branchenmixes.

1991: Zehn Jahre CCL mit Medium Terzett

Blicken wir in das Jahr 1991. Das City Center wird 10 Jahre alt -und im Bereich Lebensmittel ist nichts mehr so, wie es noch 1986 war - und noch nichts so, wie es heute, im Jahr 2006 ist. In der „Genießergasse“ finden wir eine „Croissanterie“, „Die Käsetheke“ und die Fleischerei Mansbart.

Das von vielen geliebte „Schlemmerland“ im Obergeschoß hat zugemacht - und ebenso der Centralmarkt. Nach einer kurzen Episode mit dem Namen „Kafu“ ist dieser Markt-Standort lange verwaist. Was vorher „Depot“ war, heisst nun „Mein Markt“ und bald wird, durch die Krise in der Coop-Kette, gar die Diskussion aufkommen, ob statt des großen Lebensmittel-Discounters „Toys R Us“ ins CCL einziehen soll. Später kommt dann Interspar, eine kurze Episode als Extra-Markt - und schließlich Wal Mart... Wird der Markt bald schon Real heissen? Die Supermarktwelt ist heute schnellebig - Konstant hingegen sind viele inhabergeführte Familienunternehmen.

1991 wird Günther Sachs hauptamtlicher Werbemanager im CCL und organisiert zahlreiche Großveranstaltungen ebenso wie die regelmäßigen Märkte und Musiktreffs, die aus dem Center nicht mehr wegzudenken sind. Er sorgt dafür, dass der verfügbare Werbeetat deutlich steigt. Die Märkte, vorher in fremder Organisationshand,  werden jetzt federführend von ihm für die Werbegemeinschaft organisiert, was dazu führt, dass die dazugehörigen Einnahmen in die Kasse der WG fließen können.

Zum 10. CCL-Geburtstag spielt das Medium-Terzett vor vollem Haus. Und immer öfter hört man, das CCL habe den anderen Einzelhandelsbereichen in Langenhagen den Rang abgelaufen.

In der Zwischenzeit wurde die Markthalle eröffnet und mit dem Bau der Ostpassage begonnen. In den Gremien der Stadt wird viel über das endgültige Bild des Stadtzentrums diskutiert. Zeitweilig plant die Sparkasse, auf dem Park & Ride-Parkplatz ein Riesengebäude zu errichten. Immer mal wieder wird über die Bebauung des Schützenplatzes mit einem Bürgersaal beraten und auf zügigen Baubeginn gehofft - es soll aber noch bis zum Jahr 2000 dauern, bis dieses Projekt realisiert wird.

Aber was in den neunziger Jahren das Zentrum noch zentraler werden lässt, ist die Fertigstellung der Straßenbahn.

1996: 15. Geburtstag 3 Tage lang Party

Mit Verlosungsaktionen, Musik und vielen Sonderangeboten feiert das CCL im November. Eine interessante Bilanz finden wir in den Presseberichten zum Jubiläum: Mehr als 200.000 Besucher konnten zu den Sonderveranstaltungen im Center im Jahr zuvor verbucht werden.  Die Festaktivitäten zum 15. Center-Geburtstag verbessern die Bilanz für 1996 sicher nochmal deutlich - denn es ist wirklich der Bär los! Was damals schon laut diskutiert wird unter den Geschäftsleuten: Es wird Zeit für eine Center-Renovierung! Das braun-gelb der Ladenfassaden und Treppengeländer ist Stil der beginnenden 80er Jahre und einfach nicht mehr modern.

Dazu dieser herrlich unsägliche grüne Plastik-Noppenfußboden im Obergeschoß. Unkaputtbar, aber.... Alles ist ziemlich düster und entspricht auch nicht dem modernen Stil der schönen Geschäfte.

Der Umbau zur ersten CCL-Modernisierung 19991999: Umbau bringt neues Outfit

Im Sommer 1999 ist es soweit: Die „Bauträger GmbH + Co. KG aus Hamburg, der das Centergebäude gehört, beginnt mit der umfassenden Renovierung. Dazu wird zunächst mal der gesamte Fußboden aus dem Center gerissen. Tagelang staubt es gewaltig im CCL und die meisten Ecken sind nicht begehbar. Einige Geschäftsleute machen für die Bauwoche zu - andere machen besondere Sonderangebote.  Doch als die Renovierungsphase überstanden ist, erstrahlt das Center in ganz neuem Glanz. Man gewöhnte sich schnell an das neue Center-Outfit - erinnern Sie sich noch daran, wie’s vorher aussah?

Die neue Gestalt des Centers entspricht dem Geschmack des neuen Jahrtausends - und auch die Werbegemeinschaft beteiligt sich weiterhin so aktiv am Stadtleben, dass sie ein Kernstück Langenhagener Ideenreichtums ist.

2005: Die Löwen sind los im CCL

Dass in Langenhagen im Sommer 2005 die Löwen los waren, hat Langenhagen vornehmlich Werbemanager Günter Sachs zu verdanken, der sich für diese Idee stark machte und maßgeblich die Umsetzung der Löwenaktion begleitete. Seither zieren auch im CCL bunte Löwen die Mittelstreben der Galerie und weisen auf das Wappentier der Stadt hin.

2006 feiert die Werbegemeinschaft mit großem Aufwand und riesiger Resonanz über mehrere Wochen das Jubiläum "25 Jahre CCL". In allen Ansprachen, auch vom damals neuen Bürgermeister Friedhelm Fischer, wird der Wert des Centers für Langenhagen betont und es werden die vielen inhabergeführten Geschäfte als Besonderheit des Centers herausgestellt.

 

2007: HBB präsentiert Neubaupläne

Und auf einmal wird das Center, das noch im Jahr zuvor auch von städtischer Seite gefeiert wurde, als nahezu marode dargestellt. Große Unruhe bei den Geschäftsleuten, denn zusätzliche 17.000 Quzadratmeter Einzelhandelsfläche: Wo sollen die Käuferinnen und Käufer dafür herkommen? HBB hat großen Rückhalt für seine Pläne in der Stadtverwaltung. Die Einzelhandelsvereinigungen und die MIT setzen sich gegen die Pläne zur Wehr - doch erhallen ihre Argumente weitgehend ungehört. Politik und verwaltung genehmigen das Megaprojekt, das auf der ersten Projektzeichnung 2007 auch noch gar nicht so klobig-gewaltig aussieht, wie es sich heute darstellt.

 

Zunächst geschieht nichts auf dem leerstehenden Supermarktgelände. Die Wirtschaftskrise lässt auch den Großinvestor vorsichtig werden. Im September 2010 beginnt der Neubau, dessen Eröffnung am 8. März 2012 sein wird.

 

 




 

Der neue Waldkater

Get Adobe Flash player

Das EU-Projekt:

Vital Rural Area
Banner

Valid XHTML 1.0 Transitional CSS ist valide!