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Marco Brunotte: Absage an Schulobstprogramm beschämend! PDF Drucken E-Mail

Mit Unverständnis und Kritik reagiert die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag auf die Entscheidung der Landesregierung, sich nicht am EU-Schulobstprogramm zu beteiligen. „Eine monatelange Hängepartie ist zu einem beschämenden Ende gekommen“, erklärt Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter für Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel.

„CDU und FDP haben noch Ende vergangener Woche beteuert, sie wollten das Schulobst-Programm. Es sollte sogar nicht nur 1:1 umgesetzt werden, sondern auch noch auf die Kitas ausgeweitet. Jetzt straft Landwirtschaftsminister Ehlen sie Lügen. Er gibt die Regierungsfraktionen der Lächerlichkeit preis“, sagt Marco Brunotte. Vorher hatte zumindest die FDP-Fraktion per Pressemitteilung noch erklärt: „Klar ist, dass wir ein Schulobstprogramm wollen.“ Im Finanzausschuss des Niedersächsischen Landtags wurde nochmals deutlich, dass auch für die Zukunft keine Mittel eingeplant werden sollen.

Die Behauptung des Ministers, die Kosten für eine Ausweitung und den Bürokratieaufwand wären zu hoch, ist nach Marco Brunottes Ansicht unzutreffend. Die genauen Modalitäten waren noch nicht festgelegt worden. „Jetzt sind es die niedersächsischen Schülerinnen und Schüler, die ausbaden müssen, was die Landesregierung nicht auf die Reihe bekommt“, so Brunotte.

 

 

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