|
Alle 65.000 Mitglieder der SPD in Niedersachsen waren zur Urwahl aufgerufen. Gewählt wurde der Spitzenkandidat der SPD zur Landtagswahl in am 20. Januar 2013. Stephan Weil ist nun SPD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2013. Damit die fast 400 Mitglieder der SPD in Langenhagen sich gut an der Wahl beteiligen konnten, gab es drei Wahllokale. Mehr als 50 Prozent der Genossinnen und Genossen nutzen die Chance und gaben ihre Stimme ab.
In der Teestube der IGS Langenhagen konnten die Mitglieder aus der Stadtmitte wählen. Ins Niet Hus waren die Sozialdemokraten aus Kaltenweide und Krähenwinkel gerufen. Mit Engelbostel, Schulenburg und Godshorn wählte der Westen in der AWO-Begegnungsstätte in Godshorn. Viele Mitglieder nutzten die Möglichkeit, um bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen im Wahlbüro mit den Genossinnen und Genossen zu klönen. Schließlich fand die Wahl am 1. Advent statt. „Ich bin begeistert, von der hohen Wahlbeteiligung und den vielen Helferinnen und Helfern“, sagt Marco Brunotte, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Langenhagen, „bei uns wird Mitgliederbeteiligung gelebt.“ Die Urwahl sei eine gute Erfahrung für die SPD gewesen.
Die Stimmen der SPD Langenhagen wurden über Hannover in die Zählstelle in Celle gebracht und dort ausgezählt. Am Abend drückten die Langenhagener Genossinnen und Genossen die Daumen, dass ihr Favorit Stephan Weil das Rennen macht. Schließlich hatte sich der Vorstand des SPD-Ortsvereins Langenhagen einstimmig für ihn ausgesprochen und den Mitgliedern seine Wahl empfohlen.
Das Ergebnis war eindeutig: Für Stephan Weil stimmten 13.694 Mitglieder und auf Olaf Lies entfielen 11.851 Stimmen. Die Langenhagener Wahlbeteiligung von mehr als 50 Prozent lag deutlich über dem Landesschnitt von 39,6 Prozent. „Wir freuen uns auf den dringend notwendigen Regierungs- und Politikwechsel für Niedersachsen mit Stephan Weil als Ministerpräsidenten“, betont Marco Brunotte, „mit ihm haben wir die besten Chancen und einen versierten Politikprofi als Kandidaten, der ein Land führen kann.“ Nachdem die Spitzenkandidatur geklärt sei, gehe es nun in den nächsten Monaten darum, das Wahlprogramm zu erarbeiten und Kandidaten in den Wahlkreisen aufzustellen. Viel Arbeit. Aber die Langenhagener SPD freut sich auf die Herausforderung.
|