| CDU kritisiert reduzierte Sporthalle |
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Kaltenweide. Das ursprüngliche Vorhaben, für den aufstrebenden, jungen Ortsteil Kaltenweide eine Zweifeld-Sporthalle zu bauen, die zugleich für den Schulsport und den Vereinssport geeignet ist, hat die SPD offensichtlich aufgegeben. Schon im Laufe des letzten Jahres stellte die SPD-Fraktion des Ortsrates Kaltenweide heraus, dass die neue Sporthalle in erster Linie für den Schulsport gebaut werden soll. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des TSV KK hat der Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr (SPD) gegenüber den Versammlungsteilnehmern somit auch erklärt, „die Stadt Langenhagen baue in Kaltenweide eine Schulsporthalle“ und „in diese dürfe der TSV KK auch hinein“. Damit verabschiedet sich Langrehr jedoch eindeutig von den von ihm mitgetragenen bisherigen Beschlüssen zur Sporthalle - sowohl die des Ortsrates Kaltenweide als auch die des Rates der Stadt Langenhagen. Diese Beschlüsse sehen für die Nutzung der neuen Halle ausdrücklich auch den Vereinssport vor. Aus diesem Grunde wurden im Vorfeld ja auch umfangreiche Gespräche seitens des Ortsrates mit den Vereinen und Verbänden in Kaltenweide geführt. Eine umfängliche Zuschauersitztribüne wurde dabei durchgehend vorgesehen. Diese Tribüne ist ein entscheidendes Merkmal, um die Halle für den Vereinssport und viele Sportarten wettkampffähig und attraktiv zu machen. Die neue SPD-Haltung ist jetzt: Auf die zunächst vorgesehene Sitztribüne, ausgelegt für etwa 200 Zuschauer, wird zugunsten einer kleinen und wenig anziehenden Variante verzichtet - und zwar aus Kostengründen. Man will etwa 120.000 Euro einsparen, also ca. fünf Prozent vom Gesamtvorhaben. "Ohne Sitztribüne ist die neue Halle aber nicht mal mehr die Hälfte wert", so Kaltenweides CDU-Chef Gerriet Kohls. Schlimm sei, dass die veränderte Haltung zur Sporthalle nicht kommuniziert wird. Weder gibt es offizielle Beschlüsse noch wird die Öffentlichkeit ausreichend darüber informiert. Auch wurde seitens der SPD und der Verwaltung die Einbindung der Vereine aufgegeben, ohne ein Wort darüber zu verlieren. Bürgernähe ist das gewiß nicht. Das unehrliche Spiel der SPD zur Sporthalle hat aber noch einen weiteren Aspekt. Bei jeder passenden Gelegenheit wird von Langrehr verkündet, bald werde die alte Sporthalle abgerissen und damit gäbe es dann eine größere Pausenfreifläche für die Grundschule. Hier ignoriert Langrehr den von seiner SPD-Ratsfraktion eingebrachten Änderungsantrag, die bestehende Halle nicht mit der Inbetriebnahme der neuen Halle abzubrechen. "Den Kaltenweider Grundschuleltern wird so nur weis gemacht, die verkleinerte Grundschulpausenfläche sei eine Übergangslösung", so Gerriet Kohls. |







