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Marks: Schwarz-gelbe Zivildienstverkürzung ist konzeptlos Drucken E-Mail

"Die von Schwarz-Gelb beschlossene Verkürzung des Zivildienstes von 9 auf 6 Monate ist konzeptlos und führt in die Sackgasse", erklärt die Bundestagsabgeordnete Caren Marks, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Die neue Regierung habe nicht hinterfragt, ob diese kurze Dienstzeit für junge Männer noch sinnvoll sei und was mit den durch die Verkürzung frei werdenden Mitteln passieren solle. "Die SPD schlägt seit Langem vor, das Element der Freiwilligkeit zu stärken und in diesem Sinne die Wehrpflicht fortzuentwickeln", erläutert Marks. Die Freiwilligendienste, die sich großer Beliebtheit bei jungen Menschen erfreuten, müssten gestärkt und ausgebaut werden. Die beim Zivildienst im Haushalt eingesparten Mittel müssten zugunsten der Freiwilligendienste umgeschichtet werden. Das stärke das Engagement junger Menschen.
"Statt eine Verkürzung auf 6 Monate durchzupeitschen, bei der die Träger der Reihe nach aus dem Zivildienst aussteigen, sollte Schwarz-Gelb lieber Abschied vom Zivildienst nehmen", fordert Marks. "Das Geld wäre sinnvoll in den attraktiven Freiwilligendiensten angelegt."
Die von der Regierung ins Spiel gebrachte freiwillige Verlängerung des Zivildienstes hingegen sei ein neues bürokratisches Monster. Sie sei auch vollkommen überflüssig: "Junge Männer können schon heute einen Freiwilligendienst statt eines Zivildienstes absolvieren und vielfältige Angebote im Anschluss an den Zivildienst nutzen", betont die Abgeordnete.




 

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