| Immer noch Marzipan Geruch in Engelbosteler Grundschule |
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Mit eindrucksvoller Kritik haben Eltern und Schüler der Grundschule Engelbostel im Rahmen der letzten Ratssitzung auf das seit Jahren schwelende Problem des Marzipangeruchs aufmerksam gemacht. Diese Kritik blieb nicht ungehört. Die letzte Fraktionssitzung nutze die CDU-Stadtratsfraktion dazu sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. "Wir wollten nicht nur zuhören, wir wollten auch riechen, was hier im Zentrum der Kritik steht" erläutert der Fraktionschef Mirko Heuer die CDU-Aktion. Dorothee Meyer, vom Schulelternrat führte deshalb durch die Grundschule und erläuterte dabei detailliert die Problematik. "Der Marzipan Geruch ist immer noch deutlich wahrnehmbar. Wir können nachvollziehen, dass sich Eltern und Kinder hier unwohl fühlen und den Gutachten über die Unschädlichkeit wenig Glauben schenken" resümierte die Bildungspolitische Sprecherin Renate Friedrich. Hierbei spielt allerdings auch das Informationsverhalten der Verwaltung eine große Rolle, die leider sehr nüchtern und abweisend auf die emotional aufgeladene Diskussion zugeht. "Dass diese Art der Kommunikation bei den Betroffenen nicht auf fruchtbaren Boden fällt, ist klar. Hier sollten schnellstens andere Töne angeschlagen werden" wünscht sich Friedrich. Eine konkrete Lösung hat natürlich auch die CDU-Fraktion nicht parat. "Für uns wäre der Austausch des kompletten Estrichs in den zwei betroffenen Räumen der nächste logische Schritt" erklärt Heuer. Dem vorab vorgenommenen Austausch eines ca. 40 cm breiten Estrich-Streifens an den Rändern kann die CDU hingegen wenig abgewinnen. "Mal abgesehen davon, dass die Ausführung mangelhaft ist, bleibt unklar, wie ermittelt wurde, dass sich nur in diesem Bereich Reste des belasteten Materials befinden sollten. Immerhin wurde nach viel zu langer Zeit das Gerüst um den Schulturm abgebaut, was aber sicher nur der massiven Kritik der Eltern und Schüler zu verdanken ist. Wir hoffen, dass jetzt schnell weiter an einer nachhaltigen Lösung für die Geruchsbelästigung gearbeitet wird, damit die Räume wieder ihrer Bestimmung zugeführt werden können" schließt Heuer.
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