| Bürgersolaranlage am Netz |
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Die Umweltbeauftragte Marlies Finke und Andreas Lau, der Geschäftsführer der „solarkraft Godshorn GbRs“, sind erleichtert, dass es doch noch 2009 geklappt hat. Lau rechnet mit einem solaren Gewinn von 50.000 kWh p.a., wodurch eine CO2-Menge von jährlich ca. 32 t vermieden wird. Das ist auch ein kleiner Beitrag für ein klimafreundliches Langenhagen, dass sich die Stadt mit dem Klimaschutz-Aktionsprogramm als Ziel gesetzt hat. Eine Gemeinschaftsanlage ermöglicht außerdem auch Mitbürgern ohne geeignetes eigenes Dach eine Beteiligung an einer Solarstromanlage.
Solardächer auf Schulen sind zudem als Vorzeigeprojekte für viele Schülergenerationen ein anschauliches Beispiel für praktischen Umweltschutz. Eine Visualisierung in der Schule macht diese Erneuerbare Energie auch für die Schülerinnen und Schüler erfahrbar und wird von Pro Klima gefördert, betont die Umweltbeauftragte Finke. Die Stadt stellt das zuvor auf die Statik geprüfte Dach für die Bürgersolaranlage kostenlos zur Verfügung. Das Projekt wurde durch den Antrag der Grünen Jugend an den Petitionssauschuss angeschoben, der am 16. Februar 2009 beschlossen wurde. Zukünftig wird Langenhagen ebenso wie einige Nachbarkommunen bei der Sanierung von Altbauten bzw. beim Neubau die Möglichkeit der Dachnutzung für Solarenergie prüfen.
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Die 1. Langenhagener Bürgersolaranlage ist am 29. Dezember auf der Grundschule Godshorn erfolgreich in Betrieb genommen worden und kann somit noch die im Jahr 2009 für 20 Jahre geltende Solareinspeisevergütung von 43 Cent pro kWh für die ersten 30 kWp beanspruchen. Bei Inbetriebnahme 2010 wäre die Vergütung um 4 Cent je kWh geringer ausgefallen. Um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen wurden drei GbRs gegründet, bei denen insgesamt 48 Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind. Dieses Gemeinschaftssonnenkraftwerk der Solarkraft Godshorn I, II und III GbR hat eine Gesamtinvestition für die Installation der Photovoltaik-Anlage in Höhe von brutto 230.000 € getätigt.


